Rutishauser/Kuhn. In erster Linie ist das Geld nebensächlich

 

  

ID 20 In erster Linie ist das Geld nebensächlich, Zona Cesarini, Kulturzentrum Kammgarn Schaffhausen, 4. bis 25. Februar 1996
Akustische Installation

Zona Cesarini. Gruppenausstellung mit:
Xerxes Ach, Alma, Luigi Archetti, Istvan Balogh, Anna Maria Bauer, Simon Beer, Marlyse Brunner, Daniele Buetti, Joshi Farnbauer, Christoph Haerle, Urs Hartmann, Esther Heim, Roland Heini, Marie Theres Huber, Florence Iff, Monika Kiss Horvath, Dominique Lämmli, Elena Lux-Marx, Conrad Meier, Flavio Micheli, Jürg Moser, Aldo Mozzini, Marianne Müller, Bessie Nager, Ursina Rösch, Rutishauser/Kuhn, Claudia Schmid, Helene Sperandio, stöckerselig, Christoph Thur, Klaus Tinkel, Markus Weggenmann, Harry Jo Weilenmann, Markus Weiss, Markus Wetzel, Andrea Wolfensberger, Franziska Zumbach

 

Im grossen Ausstellungsraum des Kulturzentrum Kammgarn Schaffhausen wird für die Dauer der Gruppenausstellung Zona Cesarini die akustische Installation ID 20 In erster Linie ist das Geld nebensächlich realisiert. Aus acht Lautsprechern ertönen, mit Pausen durchsetzt, 67 von einem Schauspieler gesprochene Sätze, die aus Radio- und Fernsehgesprächen isoliert wurden.

Den Sätzen ist, im Kontext einer Kunst-ausstellung zu Gehör gebracht, eine Zweideutigkeit gemein, die sie als Statements zur Kunst verstehen lässt, obwohl sie ursprünglich in ganz andern Zusammenhängen geäussert worden waren.
Die Besucherinnen und Besucher müssen sich so, beim Betrachten der Bilder der Ausstellung, immer wieder einen (zufälligen) Kommentar gefallen lassen, der sie vieldeutig auf verschiedene Aspekte im Umgang mit Kunst aufmerksam macht oder sie aber mit unpassenden Bemerkungen ganz aus der kontemplativen Betrachtung reisst.

 

 

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